Anrufen:038422 25692

Leistungen

Was wir anbieten, wie es abläuft und welche Kosten entstehen.

Zahnersatz

Guten Zahnersatz sieht man nicht

Das ist unser Maßstab: Niemand soll erkennen, dass ein Zahn ersetzt wurde. Dann müssen Sie beim Lachen nicht zurückhaltend sein und können essen, was Sie mögen. Über Zahnersatz sprechen wir in Ruhe und unter vier Augen mit Ihnen.

Die Krone

Eine Krone kommt in Betracht, wenn so viel Zahnsubstanz fehlt, dass eine Füllung nicht mehr dauerhaft hält. Sie umfasst den Zahn und schützt ihn. Bei uns besteht jede Krone aus zahnfarbener Keramik, ohne Metall. In der Regel sind zwei Termine nötig; in der Zwischenzeit tragen Sie eine provisorische Krone.

Die Brücke

Fehlt ein Zahn oder fehlen wenige Zähne nebeneinander, kann eine Brücke die Lücke schließen. Sie wird an den Nachbarzähnen befestigt; diese werden dafür beschliffen und müssen ausreichend stabil sein. Ob eine Brücke, ein Implantat oder eine Prothese für Sie die bessere Lösung ist, sehen wir uns vorher gemeinsam an.

Teilprothese und Vollprothese

Diesen Zahnersatz können Sie herausnehmen; ein zahntechnisches Labor fertigt ihn für uns, ebenfalls digital nach unserem Scan. Eine Teilprothese kommt infrage, wenn mehrere Zähne fehlen und weder Brücke noch Implantat möglich sind. Sind in einem Kiefer keine Zähne mehr vorhanden, ersetzt eine Vollprothese den gesamten Zahnbogen – Sie können damit wieder kauen und deutlich sprechen.

Sicherer Halt im Unterkiefer

Im Oberkiefer hält eine Vollprothese in der Regel gut. Im Unterkiefer arbeiten Zunge und Lippe dagegen; dort geben zwei Implantate, auf denen die Prothese einrastet, einen deutlich festeren Halt. Diese Möglichkeit besprechen wir mit Ihnen, bevor Sie sich entscheiden.

Was die Krankenkasse zahlt

Für Zahnersatz zahlt die gesetzliche Krankenkasse einen befundbezogenen Festzuschuss – unabhängig davon, für welche Versorgung Sie sich entscheiden. Ein lückenlos geführtes Bonusheft erhöht ihn, bei geringem Einkommen kann er sich verdoppeln. Da wir Ihren Zahnersatz hochpräzise digital fertigen, verbleibt in der Regel ein Eigenanteil. Diesen erhalten Sie vor Behandlungsbeginn schriftlich und transparent im Heil- und Kostenplan.

Zahnersatz

Wurzelbehandlung

Warum sich das lohnt

Kein Ersatz kommt dem eigenen Zahn gleich. Ist der Nerv im Zahn entzündet oder abgestorben – meist infolge von Karies –, muss der Zahn deshalb nicht entfernt werden. Bei einer Wurzelbehandlung wird das entzündete Gewebe aus den feinen Kanälen in der Wurzel entfernt, die Kanäle werden desinfiziert und dicht verschlossen. Der Zahn bleibt erhalten und ist in der Regel über Jahre normal belastbar.

Wie sich das anfühlt

Vor der Behandlung betäuben wir den Zahn; während der Behandlung spüren Sie in der Regel nichts. Viele Patienten empfinden den Eingriff hinterher als weniger belastend als erwartet. War der Zahn vorher stark entzündet, kann er einige Tage danach empfindlich bleiben; das klingt ab. Wenn Sie eine Pause brauchen, sagen Sie es jederzeit.

Der Zeitaufwand

Eine Wurzelbehandlung dauert länger als eine Füllung, weil es auf sorgfältiges Arbeiten in jedem einzelnen Kanal ankommt. Wie viel Zeit Sie einplanen sollten, sagen wir Ihnen bei der Terminvergabe.

Sicht unter dem Mikroskop

Die Kanäle einer Zahnwurzel sind teilweise feiner als ein Haar, und manche liegen verborgen. Unter dem Mikroskop sind sie zu erkennen. Zusätzlich bestimmen wir elektronisch die Länge jedes Kanals. Je vollständiger die Kanäle gereinigt und verschlossen sind, desto besser sind die Aussichten für den Zahn.

Unser Behandlungsstandard

Die Wurzelbehandlung hat in den letzten Jahren erheblich gewonnen, und wir arbeiten auf diesem Stand: elektronische Längenbestimmung für jeden Kanal, maschinelle Aufbereitung mit sehr biegsamen Feilen aus Nickel-Titan anstelle starrer Handfeilen aus Stahl, Desinfektion mit Ultraschall. Das reinigt die Kanäle deutlich gründlicher und schont den Zahn.

Was die Krankenkasse trägt

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Wurzelbehandlung in einem festgelegten Mindeststandard. Die Verfahren, mit denen wir arbeiten, gehören heute zu einer Wurzelbehandlung, sind darin aber nicht enthalten; für diese Mehrleistung verbleibt ein Eigenanteil. Was auf Sie zukommt, besprechen wir vor der Behandlung, nicht hinterher.

Wurzelbehandlung

Entzündetes Zahnfleisch (Parodontitis)

Woran Sie es erkennen

Das Zahnfleisch blutet beim Putzen, ist dunkelrot oder geschwollen, der Atem riecht unangenehm. Die Zähne wirken länger als früher und reagieren empfindlich; später können sie sich lockern oder wandern. Schmerzen verursacht eine Parodontitis oft erst spät – deshalb bleibt sie vielen Menschen lange verborgen.

Was dahintersteht

Auch bei sorgfältiger Pflege bleibt beim Putzen ein Rest Belag zurück. Mit der Zeit verhärtet er und setzt sich unter dem Zahnfleischrand fest. Der Körper antwortet mit einer Entzündung: Das Zahnfleisch löst sich vom Zahn, es entstehen Taschen, und der Knochen, der den Zahn hält, geht allmählich zurück. Parodontitis ist der häufigste Grund für Zahnverlust im Erwachsenenalter.

Wie wir behandeln

Zunächst messen wir an jedem Zahn die Tiefe der Taschen und fertigen ein Röntgenbild; darauf stimmen wir den Behandlungsplan mit Ihnen ab. Anschließend werden die harten Beläge von den Wurzeloberflächen entfernt – unter örtlicher Betäubung, Sie spüren dabei nichts. Danach kann die Entzündung ausheilen. Das Zahnfleisch zieht sich dabei häufig etwas zurück: Die Zähne wirken dann länger, sitzen aber fester.

Die Nachsorge entscheidet über das Ergebnis

Ohne regelmäßige Kontrolle kehrt die Entzündung in der Regel zurück. Deshalb sehen wir Sie danach in festen Abständen wieder, reinigen die betroffenen Stellen nach und zeigen Ihnen, wie Sie zu Hause genau dort vorgehen, wo es nötig ist. Diese Nachsorge gehört zur Behandlung und ist über zwei Jahre hinweg geplant.

Was die Krankenkasse trägt

Bei entsprechendem Befund trägt die gesetzliche Krankenkasse die Parodontitisbehandlung samt Nachsorge; vorgesehen ist dafür ein Zeitraum von etwa zwei Jahren. Danach geht die Nachsorge in die professionelle Zahnreinigung über, die Sie selbst tragen. Viele Zusatzversicherungen und teils auch gesetzliche Kassen erstatten einen Teil davon. Was auf Sie zukommt, sagen wir Ihnen vorher.

Der Zusammenhang mit dem übrigen Körper

Zwischen einer unbehandelten Parodontitis und Erkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen bestehen belegte Zusammenhänge. Umso wichtiger ist es, die Entzündung frühzeitig und konsequent zu behandeln – für Ihre Zähne und für Ihre allgemeine Gesundheit.

Entzündetes Zahnfleisch (Parodontitis)

Vorsorge und Zahnreinigung

Die Kontrolle

Zweimal im Jahr prüfen wir Zähne, Zahnfleisch und Mundschleimhaut und stempeln Ihr Bonusheft ab. Diese Untersuchung ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Wer sie regelmäßig in Anspruch nimmt, erhält später bei Zahnersatz einen höheren Zuschuss.

Die professionelle Zahnreinigung

Unsere dafür besonders ausgebildeten Mitarbeiterinnen entfernen Belag und Zahnstein auch dort, wo Zahnbürste und Zahnseide nicht hinreichen: zwischen den Zähnen und knapp unter dem Zahnfleischrand. Anschließend werden die Zähne poliert, damit neuer Belag schlechter haftet, und mit Fluorid behandelt. Das dauert etwa eine Stunde und ist in der Regel schmerzfrei. Sind Ihre Zähne empfindlich, sagen Sie es – dann gehen wir behutsamer vor.

Was die Reinigung bewirkt

Die Zähne fühlen sich glatt an und wirken heller; das ist der Teil, den Sie unmittelbar bemerken. Wesentlicher ist: Wo kein Belag liegt, entsteht seltener Karies und entzündet sich das Zahnfleisch seltener. Die Zahnreinigung senkt dieses Risiko. Die tägliche Pflege zu Hause ersetzt sie nicht.

Häufigkeit und Kosten

Für die meisten Erwachsenen sind zwei Zahnreinigungen im Jahr angemessen; nach einer Parodontitisbehandlung oder bei Implantaten entsprechend mehr. Zahnstein einmal im Jahr zu entfernen ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse, die vollständige Zahnreinigung tragen Sie selbst. Viele Krankenkassen erstatten einen Teil davon – fragen Sie dort nach. Was sie bei uns kostet, sagen wir Ihnen am Telefon oder beim Termin.

Vorsorge und Zahnreinigung

Implantate

Was ein Implantat ist

Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus Titan, die in den Kieferknochen eingesetzt wird; der Knochen wächst in den folgenden Monaten daran fest. Darauf kommt eine Krone, eine Brücke oder eine Prothese. Ein wesentlicher Vorteil: Die Nachbarzähne bleiben unberührt – für eine Brücke müssten sie beschliffen werden.

Sicherer Halt für die Prothese

Für viele Patienten ist das der entscheidende Punkt. Eine untere Vollprothese lässt sich auf zwei Implantaten einrasten und sitzt dann fest: Sie können abbeißen, und beim Sprechen müssen Sie nicht darauf achten.

Eingriff und Heilung

Das Einsetzen erfolgt unter örtlicher Betäubung und dauert bei einem einzelnen Implantat meist weniger als eine Stunde; Schmerzen haben Sie dabei nicht. In den Tagen danach kann die Stelle anschwellen und drücken – dafür erhalten Sie von uns ein Schmerzmittel und Hinweise, was in dieser Zeit zu essen ratsam ist. Bis der Knochen festgewachsen ist, vergehen einige Monate; erst danach folgt der endgültige Zahnersatz.

Die Voraussetzungen prüfen wir vorher

Ein Implantat braucht ausreichend Knochen an der richtigen Stelle und gesundes Zahnfleisch. Rauchen, ein schlecht eingestellter Diabetes und einige Medikamente verschlechtern die Aussichten. Wir beurteilen das vorher anhand eines Röntgenbildes und sagen Ihnen offen, wenn wir zu einer anderen Lösung raten.

Die Pflege entscheidet über die Haltbarkeit

Ein Implantat bekommt keine Karies; das Gewebe darum herum kann sich jedoch entzünden. Bleibt das unbemerkt, kann das Implantat verloren gehen. Regelmäßige Kontrolle und Reinigung gehören deshalb zu einem Implantat dazu. Darüber sprechen wir, bevor wir beginnen.

Keine Lücke in der Wartezeit

Bis der endgültige Zahnersatz sitzt, erhalten Sie bei Bedarf einen provisorischen Zahn. Wenn die Voraussetzungen passen, ist beides in einer Sitzung möglich: das Implantat setzen und gleich provisorisch fest versorgen. Ob das bei Ihnen in Betracht kommt, prüfen wir vorher und sagen es Ihnen offen.

Was die Krankenkasse trägt

Das Implantat selbst ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse; diesen Teil tragen Sie selbst. Für die Krone darauf gilt derselbe befundbezogene Festzuschuss wie für anderen Zahnersatz. Was auf Sie zukommt, steht vor der Behandlung mit allen Einzelposten im Heil- und Kostenplan.

Zahlung in Raten

Ein Implantat ist eine größere Anschaffung. Auf Wunsch können Sie Ihren Eigenanteil bei uns über bis zu sechs Monate zinsfrei in Raten zahlen; sprechen Sie uns darauf an.

Implantate

Füllungen

Kein Amalgam mehr

Amalgam, die graue Füllung, darf in der Europäischen Union nicht mehr verwendet werden. Bestehende Amalgamfüllungen müssen Sie deswegen nicht austauschen lassen, solange sie dicht sind und der Zahn in Ordnung ist. Wir sehen bei der Kontrolle danach.

Die Kunststofffüllung

Der Kunststoff – fachlich Composite – wird in mehreren dünnen Schichten eingebracht und jede Schicht einzeln gehärtet. Der Zahn muss dabei vollständig trocken bleiben, häufig mit einem kleinen Gummituch. Dieses Vorgehen dauert länger; dafür hält die Füllung länger, und sie ist nicht zu erkennen.

Das Keramikinlay

Bei großem Substanzverlust ist ein Inlay – eine Einlagefüllung – die sinnvollere Lösung. Es wird nach Maß aus Keramik gefertigt und eingeklebt: zahnfarben und sehr haltbar.

Was die Krankenkasse trägt

Im Seitenzahnbereich trägt die gesetzliche Krankenkasse einen festgelegten Mindeststandard. Wir versorgen Seitenzähne mit der aufwendig geschichteten Kunststofffüllung oder dem Keramikinlay; für diese Mehrleistung verbleibt ein Eigenanteil. Wie hoch er ausfällt, rechnen wir Ihnen vor der Behandlung aus.

Wenn Sie abwägen möchten

Sagen Sie es uns. Wir stellen Ihnen die Möglichkeiten mit den jeweiligen Kosten gegenüber, und Sie entscheiden in Ruhe. Zügig entscheiden sollten Sie nur, wenn der Zahn Beschwerden macht oder der Substanzverlust weit fortgeschritten ist.

Füllungen

Zahnarzt für Kinder

Der erste Besuch

Beim ersten Termin sehen wir nach, ob etwas zu tun ist – vor allem aber soll Ihr Kind uns kennenlernen. Deshalb legen wir in dieser Sitzung in der Regel keine Füllung und entfernen keinen Zahn. Ihr Kind darf den Stuhl auf- und abfahren, die Lampe betrachten und die Instrumente ansehen. Wer die Zahnarztpraxis ohne Schrecken kennenlernt, kommt ein Leben lang leichter wieder.

Was Eltern dazu beitragen können

Geben Sie eigene unangenehme Erfahrungen nicht weiter. Vermeiden Sie Sätze wie „Das tut nicht weh“ oder „Du bekommst keine Spritze“ – Ihr Kind hört daraus „weh“ und „Spritze“ und erwartet dann genau das. Hilfreicher ist, vorher zu erzählen, was geschieht: dass wir die Zähne zählen, in den Mund schauen und vielleicht ein Bild machen. Und kündigen Sie den Zahnarztbesuch bitte nie als Strafe an.

Milchzähne sind keine Zähne zweiter Klasse

Mit etwa zweieinhalb Jahren sind alle Milchzähne vorhanden. „Es kommen ja noch die neuen“ greift zu kurz: Geht ein Milchzahn durch Karies zu früh verloren, fehlt dem bleibenden Zahn der Platz. Er bricht dann schief oder zu eng durch und muss später aufwendig mit einer Zahnspange korrigiert werden. Einen Milchzahn zu erhalten ist der einfachere Weg.

Putzen und Trinken

Lassen Sie Ihr Kind so früh wie möglich mitputzen – und putzen Sie danach selbst nach, bis es in die Schule kommt. Zahnpasta mit Fluorid schützt gut vor Karies; welche zu Ihrem Kind passt, sagen wir Ihnen beim Termin. Der größere Teil des Schadens entsteht häufig über Flasche und Becher: Saft, Limonade und gesüßter Tee greifen die Zähne über den ganzen Tag hinweg an. Zwischen den Mahlzeiten ist Wasser das Beste.

Was die Krankenkasse für Kinder trägt

Ein großer Teil ist für Sie kostenfrei: die Früherkennungsuntersuchungen ab dem sechsten Lebensmonat, ab dem sechsten Geburtstag die Vorsorgetermine mit Zahnreinigung und Fluoridlack sowie das Versiegeln der großen Backenzähne. Nutzen Sie das – es ist der günstigste Zahnschutz, den es gibt.

Zahnarzt für Kinder

Wer Ihren Zahnersatz anfertigt

Kronen und Brücken aus zahnfarbener Keramik konstruieren wir hier im Haus und lassen sie maschinell fräsen; individualisiert und fertiggestellt werden sie wieder bei uns in der Praxis. Herausnehmbaren Zahnersatz – Teil- und Vollprothesen – fertigt ein zahntechnisches Labor für uns, ebenfalls vollständig digital nach unseren Scandaten.

Weil der gesamte Weg digital verläuft, entfallen Abformung und Gips. Das spart Termine und führt zu einer genaueren Passung.

Eine Brücke auf einem Kiefermodell